Schindholz

Schind­holz ist die his­to­ri­sche Flur­be­zeich­nung für einen bewal­de­ten, aus dem Rand in das fla­che Becken der obe­ren Alt­mühl her­ein­ra­gen­den Gips­keu­per­hü­gel nord­west­lich von Bin­zwan­gen. Auf dem Hügel wur­de über län­ge­re Zeit eine klei­ne Ton­gru­be betrie­ben. Die­ses von Bäu­men umstan­de­ne Gru­ben­are­al mit sei­nen mit­un­ter unbe­wach­se­nen Hän­gen und was­ser­stau­en­den Sedi­men­ten ist heu­te Lebens­raum für eine Viel­zahl ver­schie­de­ner Tier- und Pflan­zen­ar­ten. Diver­se Arten von Insek­ten, Amphi­bi­en und Vögeln sind hier zuhau­se. Fol­ge­rich­tig ist das Schind­holz ein geschütz­ter Land­schafts­be­stand­teil und eine ein­drucks­vol­ler Halt für Ein­woh­ner und Gäs­te, die aus Bin­zwan­gen am Schind­holz vor­bei zum Bade­wei­her gehen. Die Sicht auf das Becken der obe­ren Alt­mühl kommt noch hin­zu. Nur ein kur­zes Stück wei­ter im Osten befin­det sich zudem eine als Natur­denk­mal aus­ge­wie­se­ne alte Eiche in der Flur.